Sonnencreme: Was der Lichtschutzfaktor wirklich aussagt

September 24th, 2006

Egal ob Sie im Sommer Ihren Badeurlaub genießen oder im Winter die Skihänge unsicher machen: Sobald die Sonne scheint schützt Sie Sonnencreme vor Verbrennungen. Allerdings wird dabei häufig die Bedeutung des sogenannten Lichtschutzfaktors missverstanden. Ein Sonnebrand ist die Folge.

Wie lange Sie sich der Sonne aussetzen dürfen, ohne Schäden davon zu tragen, hängt von Ihrem Hauttyp ab.

Rothaarige und sehr hellhäutige Menschen dürfen beispielsweise nur 5 bis 10 Minuten in die Sonne. Für hellhäutige, blonde Sonnenanbeter gilt eine Höchstdauer von rund 10 bis 20 Minuten. Dunklere Hauttypen dürfen die wärmenden Sonnenstrahlen bis zu 30 Minuten genießen ohne ihre Haut zu schädigen.

Diese Zeiten können Sie mit Hilfe einer Sonnencreme strecken. Der Lichtschutzfaktor der Creme sagt Ihnen, wie viel mal länger Sie in die Sonne dürfen.

Sie müssen also die oben angegebenen Zeiten mit dem Lichtschutzfaktor multiplizieren um die Dauer der Schutzwirkung zu ermitteln.

Ein Beispiel: Sind Sie dunkelblond, dürfen Sie ohne Schutz für rund 20 Minuten in die Sonne. Tragen Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 12 auf, dürfen Sie die Sonne 12 mal 20 Minuten, also rund 4 Stunden genießen.

Aber Vorsicht: Nachcremen verlängert diese Zeit nicht! Sind die vier Stunden vorüber, sollten Sie den Rest des Tages die Sonne meiden.

Vor der Sonne schützen - Sonnenbaden Tipps

September 20th, 2006

Einige wenige Regeln schützen:
Vor allem in der Mittagszeit im Schatten bleiben.

Nie ohne Sonnenhut oder Schirmkappe an den Strand.

Beim Baden Schultern, Arme und Gesicht mit wasserfestem Sonnenschutzmittel eincremen. Vorsicht beim Schnorcheln! Kopf, Schultern, Rücken und oft auch die Waden bleiben der UV-Strahlung ausgesetzt.

Je nach Hauttyp nicht länger als zehn Minuten bis maximal dreißig (dunkle Typen) in der Sonne brutzeln. Auch wer mehrmals täglich ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor aufträgt, kann insgesamt nicht länger in der Sonne bleiben. Die Schutzwirkung addiert sich nicht.
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Risiken beim Baden

September 20th, 2006

Urlauber in Mittelmeerländern klagen immer häufiger über unangenehme Hautreizungen. Sie sind meist auf verschmutzte Gewässer und Sandstrände zurückzuführen.

Statt auf ein dünnes Handtuch, sollte man sich besser auf eine Iso-Matte oder auf Felsen legen.

Plastikbadeschuhe schützen vor scharfkantigen Muscheln und Seeigel-Stacheln. Ein altes Fischer-Rezept hilft gegen Stiche: Legen Sie eine mit Weinessig getränkte Kompresse auf die Wunde. Das löst über Nacht zumindest die Stacheln auf, die kurz unter der Hautoberfläche stecken.

Wenn sie nicht von den einheimischen Behörden ausdrücklich freigegeben wurden, sollten Urlauber nicht in tropischen Seen oder Flüssen baden. Diese Gewässer sind häufig durchsetzt von Parasiten, die schwere Krankheiten auslösen können (zum Beispiel Bilharziose: Hakenwürmer, die Jahre später die inneren Organe zerstören). Oder man begegnet gefährlichen kleinen Raubfischen (Piranhas im Amazonasgebiet), die ganze Körperteile abfressen.